18 Platzierungen, 500+ entwertete Links: Off-Page-SEO für eine Anwaltskanzlei

Projektziel

Das bestehende Backlinkprofil war das eigentliche Risiko: Dutzende irrelevante, teils toxische Verlinkungen aus fragwürdigen Linknetzwerken, die weder zum Thema noch zur Qualität einer Anwaltskanzlei passten. Statt Autorität aufzubauen, untergruben sie sie eher – ein Risiko, das vor jedem weiteren Aufbau beseitigt werden musste.

Das Projektziel war deshalb zweigeteilt: zunächst das Backlinkprofil bereinigen, dann gezielt neue, thematisch passende Sichtbarkeit durch Off-Page-SEO aufbauen – dort, wo eine echte Lücke bestand. Nicht nur für die klassische Google-Suche, sondern zunehmend auch für die KI-Sichtbarkeit: dafür, ob KI-Systeme eine Kanzlei bei einer Anfrage überhaupt nennen.

Herausforderung

Die größte Herausforderung war die Altlast: ein Backlinkprofil, vollgestopft mit Links aus anonymen Linknetzwerken und Marktplätzen, ohne jeden fachlichen Bezug zur Kanzlei. Diese Verlinkungen halfen nicht nur nicht – sie waren ein aktives Risiko für Rankings und Vertrauen, das erst entschärft werden musste, bevor überhaupt an Aufbau zu denken war.

Hinzu kam eine inhaltliche Lücke: Für viele allgemeine Begriffe war die Kanzlei zwar sichtbar, aber kaum für die Kombination aus konkretem Rechtsgebiet und Standort – genau die Suchanfragen, die für die Mandantengewinnung zählen. Und ein Faktor, der bei klassischem SEO oft unterschätzt wird: Sichtbarkeit entscheidet sich zunehmend auch über KI-Sichtbarkeit.

Projektdetails

Der erste Schritt war ein vollständiges Backlink-Audit mit Ahrefs, um das bestehende Backlinkprofil zu bewerten und toxische Verlinkungen zu identifizieren. Die betroffenen Links wurden in einer Disavow-Datei zusammengefasst und über die Google Search Console eingereicht – die Grundlage für jeden weiteren Schritt der Off-Page-SEO-Strategie für die Kanzlei.

Parallel dazu lief die Recherche nach passenden Themenportalen: eigene Recherche, Reverse Engineering der Backlinkprofile relevanter Wettbewerber sowie bestehende Kontakte und das eigene Netzwerk für die direkte Ansprache der Redaktionen. Jede Content-Platzierung wurde bewusst einer passenden Kombination aus Rechtsgebiet und Standort zugeordnet, statt wahllos zu verlinken – damit die neue Sichtbarkeit auch thematisch trägt.

Jeder Beitrag wurde sorgfältig ausgearbeitet und vor Veröffentlichung fachlich durch die Kanzlei selbst geprüft, bevor er live ging – so war sichergestellt, dass Inhalte sowohl redaktionellen Ansprüchen als auch juristischer Präzision genügten. Ziel war nicht nur klassische Sichtbarkeit bei Google, sondern auch KI-Sichtbarkeit der Kanzlei: eine konsistente, thematisch verankerte Präsenz der Anwaltskanzlei über mehrere vertrauenswürdige Quellen hinweg.

Ergebnisse

Das monatliche Budget konnte von 4.000–5.000 € auf 2.000–3.000 € gesenkt werden – bei gleichzeitig deutlich besserer Lead-Qualität.
  • Effizienterer Media-Einsatz: Klickkosten von 2–4 €, in Einzelfällen bis 5 € – für den B2B-Industriebereich marktüblich, aber durch bessere Keyword-Ausrichtung deutlich zielgerichteter eingesetzt.
  • Starke Lead-Qualität zu fairen Kosten: Qualifizierte Leads häufig für 100–200 €, im Schnitt rund 150 € – ein guter Wert für diesen komplexen B2B-Bereich.
  • Neue Märkte erschlossen: Zusätzliche, werthaltige Leads von Fabriken in der Schweiz, bei CPCs auf ähnlichem Niveau wie in Deutschland.

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