Google Ads für Anwälte: Praxisbeispiel mit über 50 Conversions pro Monat
Projektstart: Januar 2026
Im Januar 2026 habe ich das Google Ads-Konto einer Anwaltskanzlei übernommen. Dabei fiel sofort auf, dass die vorherige Agentur die Conversion-Aktionen falsch definiert hatte: Viele sekundäre Aktionen wurden als primäre Conversions gezählt, weshalb die bisherigen Kampagnenwerte verzerrt waren.
Als ersten Schritt habe ich das Tracking datenschutzkonform eingerichtet und anschließend eine umfassende Keyword-Recherche durchgeführt. Da die Kanzlei dreisprachig arbeitet (Deutsch, Russisch, Ukrainisch) und sich auf verschiedene Rechtsgebiete konzentriert – Strafrecht, Familienrecht, Unternehmensrecht, Immobilien– und Wirtschaftsrecht – war die Mehrsprachigkeit ein entscheidender Vorteil, um die richtigen Interessenten in Deutschland gezielt anzusprechen.
Details & Ergebnisse
Die Kampagnen wurden strategisch aufgebaut, mit verschiedenen Anzeigengruppen für die unterschiedlichen Rechtsgebiete der Kanzlei – Strafrecht, Familienrecht, Unternehmensrecht, Immobilien- und Wirtschaftsrecht. Der Fokus lag auf Suchkampagnen, unterstützt durch die Mehrsprachigkeit (Deutsch, Russisch, Ukrainisch) für die Zielgruppe in Deutschland. Als Conversion zählen ausschließlich Anrufe, Telefon- und E-Mail-Klicks sowie Kontaktformular-Anfragen – weiche Signale wie Wegbeschreibungen zählen bewusst nicht mit.
Die Klickkosten sind von 1,13 auf 0,77 Euro gesunken, die Leadkosten von 22,46 auf 6,71 Euro – ein Minus von 70 %, Monat für Monat. Die Anfragen pro Monat stiegen im gleichen Zeitraum von rund 40 auf über 170. Seit April laufen zudem keine Brand-Keywords mehr, die Ergebnisse stammen also vollständig aus echter Neukundengewinnung.
Um neue Mandanten zu gewinnen, wurden die Kampagnen strategisch aufgebaut, mit verschiedenen Anzeigengruppen für die unterschiedlichen Rechtsgebiete der Kanzlei – Strafrecht, Familienrecht, Unternehmensrecht, Immobilien- und Wirtschaftsrecht. Der Fokus lag auf Suchkampagnen, unterstützt durch die Mehrsprachigkeit (Deutsch, Russisch, Ukrainisch) für die Zielgruppe in Deutschland. Als Conversion zählen ausschließlich Anrufe, Telefon- und E-Mail-Klicks sowie Kontaktformular-Anfragen – weiche Signale wie Wegbeschreibungen zählen bewusst nicht mit. Allein über das Kontaktformular gingen seit Projektstart über 282 Anfragen ein – das eindeutigste Signal, da hier tatsächlich eine Nachricht mit vollständigen Kontaktdaten abgeschickt wurde.
Was steckt hinter der Kampagnenstruktur?
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Wenn ihr mehr qualifizierte Mandanten über Google Ads gewinnen möchtet, helfe ich euch dabei, eure Kampagnen gezielt zu optimieren. Wie bei dieser Kanzlei lassen sich mit einer datenbasierten Vorgehensweise die Leadkosten spürbar senken, ohne die Zahl der Anfragen künstlich aufzublähen. Als Spezialist für Google Ads für Anwälte zeige ich euch, wie präzise ausgerichtete Werbung das Wachstum eurer Kanzlei vorantreibt – meldet euch jetzt für ein unverbindliches Gespräch.
Google Ads für Anwälte: 4 Learnings
Aus meiner Erfahrung mit Google Ads für Anwälte und Google Ads für Kanzleien in Deutschland haben sich ein paar zentrale Punkte herauskristallisiert:
1. Rechtsbereiche von Anfang an klar trennen – jeder Bereich braucht seine eigene Struktur und Strategie, um später gezielt steuern zu können.
2. Bei der Keyword-Recherche zählt vor allem die Suchintention: Begriffe wie „was kostet ein Anwalt“ bringen oft nur informationssuchende Klicks, kein Mandat.
3. Ein sauberes Conversion-Tracking mit Werten für die einzelnen Lead-Aktionen (Anruf, Formular, etc.) hilft Google Ads, gezielter zu optimieren – und zeigt, welche Signale wirklich verlässlich sind. Ein Formular ist eindeutig, ein Klick auf die Telefonnummer nicht immer.
4. Geografisch lohnt es sich, ehrlich einzuschätzen: Wo ist man besonders stark und könnten Mandanten weiter anreisen – und wo macht ein engerer Radius mehr Sinn?